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Sex auf Drogen - Schädlich für die Potenz?

Oft wird gesagt, dass sich der Konsum von Drogen negativ auf die Potenz auswirkt. Bei einigen Substanzen ist dies erwiesen, bei anderen fehlen genaue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Insgesamt zeigt sich aber, dass alle Drogen eher eine negative Auswirkung auf die sexuelle Gesundheit haben.

Bekannt ist: Drogen wie Speed, Ecstasy, Koks & Co schaden der Potenz und lassen sogar oft den Penis schrumpfen. Die Lust auf Sex wird durch Drogen meist erhöht, die Erektion allerdings geschwächt.

Aufklärung über den Einfluss von Drogen auf die Erektion von Lisa Henzler.

Aktualisiert: 20. September 2021
Autor: Lisa Henzler
Autor: Lisa Henzler

Unabhängige Redakteurin – Medizinstudentin aus Hamburg. Seit 2021 Autorin für das Blog-Magazin auf Potenzkur.com

Inhalt:
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    Lassen Amphetamine den Penis schrumpfen?

    Kleiner Penis durch Speed

    Immer wieder berichten Konsumenten von Speed, dass unter dem Einfluss der Droge der Penis kleiner ist als sonst. Normalerweise tritt dieses Phänomen nur auf so lange die Droge wirkt. Ist das nach mehreren Tagen noch nicht der Fall, ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

    Speed, oder auch Pep genannt ist ein weißes bis hellgelbes Pulver, das der Konsument normalerweise über die Nase zu sich nimmt. Es entwickelt seine Wirkung innerhalb von wenigen Minuten und bringt alle körperlichen und psychischen Funktionen zu Hochleistungen.

    Ein Gefühl der Grenzenlosigkeit und Stärke entsteht. Speed ist eine chemische Droge, die im Labor mit Hilfe verschiedener Substanzen zusammengemischt wird und kann sehr gefährlich sein, weil sie sehr schnell abhängig macht. Zudem können Konsumenten nie wissen, wie genau die Substanz zusammengemischt wurde.

    Speed gehört zu den klassischen Partydrogen. Es stimuliert das zentrale Nervensystem und ruft Euphorie hervor. Die Droge besteht aus Amphetaminen, die teilweise auch in Medikamenten enthalten sind.

    Oft sind die Amphetamine im Speed mit zum Beispiel Koffein, Paracetamol oder Milchpulver gemischt. Gefährlich wird es, wenn Methamphetamin enthalten ist, das für den Körper sehr schädlich ist und schon beim einmaligen Konsum abhängig macht.

    Lust auf Sex durch Amphetamine

    Obwohl der Penis unter Einfluss von Amphetaminen kleiner bleibt, berichten Konsumenten aber auch, dass das Lustgefühl erhöht ist.

    Dies liegt daran, dass die Droge körpereigene Glückshormone anregt und es zu einer erhöhten Ausschüttung von Adrenalin kommt.

    Durch den Konsum von Speed & Amphetaminen wird also die Lust auf Sex gesteigert aber wenn es darauf ankommt herrscht bei Männern meist tote Hose. Das Glied ist kleiner und wird schlechter mit Blut versorgt. 

    Wie kommt es, dass der Penis beim Konsum von Speed kleiner ist?

    Die Droge lässt den Blutdruck steigen, was für eine Verengung der Gefäße sorgt. Vor allem bei einem exzessiven Konsum von Speed stellt der Körper die Blutversorgung auf die lebensnotwendige um und versorgt nur noch die lebenswichtigen Organe. Das bedeutet, dass der Penis unterversorgt wird. Da weniger Blut in den Penis gelangt, wird er nicht ganz so groß wie sonst.

    Ecstasy: mehr Lust auf Sex, aber weniger Leistung im Bett?

    Ecstasy: Lust auf Sex - Schlechte Erektion?

    Häufige Nebenwirkungen von Drogen sind, dass zwar die Lust auf Sex steigt, der Penis aber trotzdem schlaff bleibt. Eine der bekanntesten Drogen, die dieses Phänomen nach sich ziehen ist Ecstasy (MDMA).

    Wer die Droge zu sich nimmt, sorgt dafür, dass Massen des Glückshormons Serotonin ausgeschüttet werden. Konkret wirkt sich das aus in einer Erhöhung des Liebesbedürfnisses und einem Drang nach körperlicher Nähe. Urplötzlich werden einem selbst fremde Menschen sehr sympathisch, wodurch die sexuelle Bereitschaft steigt. Dies ist noch deutlich als bei der Ursprungssubstanz Amphetamin der Fall. Ecstasy ist bekannt als Liebespille.  

    Dass dann allerdings meist nicht viel mehr als Petting möglich ist, liegt daran, dass die Gefäße verengt werden und somit sich der Penis kaum noch mit Blut füllen kann.

    Die Lust auf Sex & Liebe steigt mit Ecstasy besonders stark an. Die Erektion der Männer leidet allerdings sehr häufig.

    Während die Libido also angekurbelt ist, sinkt die Fähigkeit eine Erektion aufzubauen. Dies ist für viele besonders Ärgerlich, da somit das heiss ersehnte Liebesspiel nicht wie gewünscht praktiziert werden kann. 

    Ecstasy & Potenzmittel kombinieren?

    Wer nun die Idee hat die geminderte Erektion durch Potenzmittel auszugleichen, sollte dies gründlich überdenken.

    Selbst niedrig dosierte, rezeptfreie Potenzmittel können eine gefährliche Wechselwirkung erzeugen. Während MDMA den Blutdruck erhöht, sorgen die meisten Potenzmittel für eine Senkung des Blutdrucks. Dies bedeutet also ein gefährliches Tauziehen im Herzen, denn der eine Wirkstoff will den Blutdruck erhöhen, der andere wiederum senken. 

    Die Folgen können Kreislaufkollaps oder sogar Schlaganfall bedeuten. Die Idee Amphetamine oder auch Methamphetamine mit Potenzmittel zu kombinieren, ist daher keine besonders gute. Wir raten dringend davon ab!

    Kokain: Positive oder negative Wirkung auf die Potenz?
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    Macht Kokain impotent?

    Auch beim Konsum von Kokain treten die gleichen Phänomene auf, wie beim Konsum von Ecstasy und Speed. Während Frauen sich nur selten um sexuelle Leistung kümmern müssen, müssen Männer die negativen Effekte beachten, schließlich ist Sex ohne Erektion zwar möglich, aber meist unerwünscht.

    Kokain ist stark stimulierend und macht somit auch große Lust auf Sex. Genauso wie die anderen Drogen auch, hat es aber eine gefäßverengende Wirkung, die so stark ist, dass es sogar zu Sauerstoffmangel im Gehirn kommen kann. 

    Entsprechend kann in tieferen Regionen körperlich auch nicht mehr sehr viel passieren. Zudem ist Kokain die Droge, die am stärksten im Verdacht steht, dauerhafte Erektionsstörungen zu verursachen. Eine extrem harte Erketion ist somit nur selten möglich.

    Fakt: Nicht nur im Gehirn sterben bei dauerhaftem Kokainmissbrauch einzelne Areale ab, sondern auch in anderen Bereichen des Körpers.

    Langfristige Folgen von Kokain auf Sex

    Kokain sorgt dafür, dass die Neurotransmitter im Körper empfindlicher werden. Über Neurotransmitter werden Informationen innerhalb des Nervensystems übertragen.

    Sobald Kokain in den Körper gelangt, steigt der Pegel von Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin. Das hat auch eine Auswirkung auf die sexuelle Lust, die aufgrund dieser Hormone stark ansteigt. Aus diesem Grund erleben die meisten Erstkonsumenten am Anfang eine Steigerung des sexuellen Gefühls und der sexuellen Performance.

    Je länger allerdings Kokain eingenommen wird, umso negativer wirkt es sich auf Sexualität und Potenz aus.

    Mit der Zeit muss der Konsument seine Dosis immer mehr steigern, um noch positive Effekte der Droge zu erleben. Irgendwann können die positiven Effekte sogar ganz verschwinden. Wer über lange Zeiträume Kokain zu sich nimmt, riskiert dass die Durchblutung des Penis geschädigt wird, dass die Lust auf Sex abnimmt, dass der Sex gefühllos wird, sogar langweilt und dass eine vorzeitige Ejakulation stattfindet.

    Der Schaden, den Kokain anrichtet, ist oftmals schwer zu erkennen, da er schleichend geschieht. Zudem sind die Schäden, die die Droge verursacht irreparabel.

    Ist Sex auf Kokain besser?

    Kurzfristig mag es sogar vorkommen dass der Sex auf Kokain besser erscheinen mag. Dies ist allerdings nur der Fall wenn der Konsument nicht Erektionsstörungen leidet und sonst auch durch ein besonders hohen Testosterongehalt noch nie sexuelle Probleme hatte.

    Langfristig leidet die sexuelle Leistung immer unter den Konsum von Drogen. 

    Laut Erfahrungsberichten kann Sex auf Kokain zwar berauschender aber nicht immer zwangsläufig besser sein. Für manche Männer war der Sex auf Kokain aufgrund Nervosität und Ängsten vor Nebenwirkungen nicht besser. 

    Schluss endlich ist es auch möglich sich ohne Drogen in einen sexuellen Rauschzustand versetzen zu lassen. Manchmal verhilft es sogar sich einfach mal einen Pornoentzug zu unterziehen und die sexuellen Reize für das Gehirn neu zu stimulieren. 

    Ist Sex mit Alkohol besser?

    Auch Alkohol hat einen eindeutigen Einfluss auf die Sexualität. Wer nur kleine Mengen zu sich nimmt (weniger als 0,5 Promille), kann die stimulierende Wirkung des Alkohols erfahren.

    Deshalb wird auch oft empfohlen, vor dem Sex, vor allem bei Nervosität, geringe Mengen von Alkohol zu trinken, denn der Stoff enthemmt und nimmt den Druck. Zudem fördern geringe Mengen an Alkohol die Durchblutung und sorgen für eine bessere und härtere Erektion.

    Große Mengen Alkohol schaden der Potenz

    Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn viel Alkohol getrunken wird und im schlimmsten Fall auch noch regelmäßig.

    Bei über 1,0 Promille sinkt die Fähigkeit eine Erektion aufzubauen und auch der Orgasmus des Mannes wird umso schwieriger erreicht.

    Langfristig kann dann die Erektionsfähigkeit geschädigt werden.

    Alkohol ist auch als Nervengift bekannt, daher kann es Nervenzellen schädigen und zum Gefühlsverlust auch in den Geschlechtsorganen führen.

    Zudem kommt es bei einem regelmäßigen Alkoholkonsum zum Ansteigen des weiblichen Östrogens und zum Abfall des Testosteron, das maßgeblich an der sexuellen Leistungsfähigkeit des Mannes beteiligt ist.

    Marihuana: Leidet auch hier die Potenz?
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    Sex auf Marihuana

    Marihuana ist eine der Drogen, bei der am wenigsten negative Auswirkungen auf die Sexualität und die Potenz bekannt sind.

    Bisher gibt es allerdings noch sehr wenige Studien dazu. Gezeigt werden konnte aber bereits, dass die Droge das Verhalten der Spermien verändert, die zwar im ersten Moment aktiver aussehen, allerdings sehr schnell ihre Kraft verlieren. Zudem fehlt dem Ejakulat ein Enzym, das die Befruchtung der Eizelle ermöglicht.

    Marihuana beeinflusst aber nicht nur die Spermienqualität negativ, sondern auch die Orgasmusfähigkeit. Viele Männer stellen eine frühzeitige Ejakulation fest.

    Es kann zudem sein, dass das Erreichen des Orgamus durch den Konsum von Cannabis erschwert wird. Grundsätzlich ist wohl ein einmaliger Konsum von Marihuana eher unbedenklich für die sexuelle Leistungsfähigkeit.

    Bei regelmäßigem Konsum, in Verbindung mit Rauchen generell, kann die Potenz aber auch mit Cannabis geschädigt werden.

    Fakt: Aktives rauchen schadet der Potenz langfristig. 

    Stärkere Erektion ohne Drogen

    Wer sich eine bessere sexuelle Performance wünscht, hat die Möglichkeit, diese mit einer Potenzkur mit dem Potenzmittel Tadalafil zu steigern.

    Gefährliche Wechselwirkungen

    Allerdings dürfen Potenzmittel niemals mit Drogen kombiniert werden, da dies zu schweren Gesundheitsschäden führen kann. Potenzmittel, wie Tadalafil oder auch Sildenafil (Wirkstoff in Viagra), senken den Blutdruck. Drogen haben den genau gegenteiligen Effekt, was zu Schädigungen des Herzmuskels führen kann.

    Für eine Potenzkur mit Tadalafil wird täglich eine kleine Dosis des Mittels eingenommen. Da Tadalafil bis zu 36 Stunden wirkt, kann so ein konstanter Wirkstoffpegel im Blut erreicht werden, was zur Folge hat, dass die Erektion jederzeit leichter und härter erfolgen kann.

    Alternativ kann über eine Online Diagnose auch Viagra bzw. ein günstiges Sildenafil Generikum verschrieben werden. Damit ist eine stärkere Wirkung allerdings nur für knappe 4 bis 5 Stunden möglich. 

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